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Lunch-Forum der asut vom 11.09.2026
11.09.26 15:00 |

Vom Kupferkabel zum intelligenten Stromnetz – Infrastruktur im Wandel 

Die Schweiz steht vor einer doppelten Transformation: Digitalisierung und Energiewende erhöhen den Bedarf an leistungsfähiger, intelligenter und resilienter Infrastruktur. Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektromobilität, Wärmepumpen, Datacenter und künstliche Intelligenz verändern die Anforderungen grundlegend und stellen Planung, Umsetzung und Betrieb vor neue Herausforderungen. Diesem Thema widmete sich das asut Lunch-Forum vom 11. September 2026 in der Brasserie Lipp in Zürich, zu dem die asut zusammen mit Partner cablex AG eingeladen hatte. 

Wie Roger Keller, CEO cablex, zu Beginn festhielt, lassen sich grosse Themen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Versorgungssicherheit oder Mobilität «letztlich alle auf leistungsfähige Netze und Energiesysteme zurückführen». Es reiche aber nicht, einfach nur Strom oder Daten zu produzieren. Die Systeme müssten miteinander kommunizieren. 

Seit 25 Jahren gestaltet cablex den Ausbau kritischer Infrastruktur in der Schweiz mit – von Glasfaser und Mobilfunk bis hin zu Energie- und Smart-Energy-Lösungen. Keller bringt die Erfahrung aus zahlreichen Projekten auf den Punkt: «Eine Wärmepumpe oder ein E-Auto allein macht noch keine Energiewende. Entscheidend ist, wie sämtliche Elemente zusammenspielen: von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Verteilung und intelligenten Steuerung.» 

Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigte Kornel Reutemann, Leiter Emerging Markets bei cablex, anhand mehrerer Beispiele. Ein Logistikunternehmen optimierte mit einem Batteriespeicher den Eigenverbrauch seiner PV-Anlage und erzielte zusätzliche Einnahmen, indem es den Speicher im Winter als Regelenergiespeicher vermarkt. Bei Swisscom in Kloten erhöhte eine PV-Anlage mit Batteriespeicher die Autarkie der Zentrale für kritische Telekom-Infrastruktur deutlich. 

Die anschliessende Diskussionsrunde, moderiert von asut-Geschäftsführer Christian Grasser, machte deutlich, welche technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Auswirkungen diese Entwicklung für Energieversorger, Unternehmen, Immobilienbetreiber und die öffentliche Hand hat: Der Energiemarkt durchläuft einen Umbruch, der an die Liberalisierung der Telekombranche erinnere. Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Versorgungssicherheit bleiben dabei die entscheidenden Massstäbe. 

Die asut dankt cablex für die Einblicke und allen Teilnehmenden für den regen Austausch beim anschliessenden Lunch & Networking. 

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