Am 28. Oktober trafen sich Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Forschung an der Mobilitätskonferenz 2026. Der Verband asut hatte gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) und its switzerland eingeladen, um über die Mobilitätsinfrastruktur von morgen zu diskutieren. Dass dabei Telekommunikation, Strasse und Schiene an einem Tisch sitzen, ist keine Selbstverständlichkeit, aber durchaus nötig, wie der Tag zeigte.
Digitalisierung kann dazu beitragen, Infrastruktur effizienter zu nutzen, ressourcensparend zu warten und widerstandsfähiger zu machen. Dies ist keine Zukunftsmusik, wie die Referierenden eindrücklich illustrierten. Beispielsweise können Glasfaserkabel Lawinen oder Steinschläge erkennen und frühzeitig alarmieren, oder Serienautos dabei helfen, den Strassenzustand zu erfassen oder Staus zu melden.
In der BERNEXPO wurde aber auch deutlich: Der Wert der Digitalisierung muss verstanden werden, ansonsten wird sie nicht akzeptiert. Ausserdem genügt es nicht, einfach Daten zu sammeln. Sinnvoll genutzt werden sie erst, wenn Mobilität als Gesamtsystem betrachtet wird und wenn Verkehrsträger, Behörden, Wirtschaft und Forschung zusammenarbeiten. Dabei stellt sich auch die Frage, wo es den Staat braucht und wo er sich besser zurückhält. Und – wie in allen Digitalisierungsprojekten – entscheidet am Ende der Mensch über den Erfolg.
Wir bedanken uns bei allen Referierenden, Partnern und Teilnehmenden für ihre Beiträge.
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